connect
schöpferisch leben
gabriele schmid

Rezensionen von buch & co


mit offenen Sinnen in der Natur

Ideenbuch Landart,Marc Pouyet, AT-Verlag,29.90


Ideenbuch Landart, 500 Inspirationen für Naturgestaltungen rund ums Jahr
Das ist eines der bezauberndsten und inspirierendsten Bücher, die ich je in der Hand hatte! für alle schöpferischen Menschen und Naturliebhaber gilt: unbedingt reinschauen und alle Sinne öffnen. Und das ist die kürzeste Rezension, die ich je schrieb. Ein Dank an Autor und Verlag, Schmid Gabriele Ideenbuch Landart,Marc Pouyet, AT-Verlag,29.90

Druckversion


Zellen erinnern sich

Daniel Meurois-Givaudan, karmische Krankheiten, Silberschnur-Verlag


Zellen erinnern sich Dieses Buch macht deutlich, dass es längst Zeit ist, uns ernstlich mit der feinstofflichen, energetischen Struktur des menschlichen Körpers zu beschäftigen, v.a. dem Tiefengedächtnis. Denn ein beharrliches Zellgedächtnis führt dazu, dass unbewusst immer wieder eine alte Schallplatte abgespielt wird aus längst vergangenen Zeiten und damit große, meist gesundheitliche Probleme verursacht: unerklärliche Angstgefühle, Asthma, Darmbeschwerden, Stottern, Magerkeit, Nackenprobleme... können aufgeklärt werden, wenn wir in unerforschte seelische Bereiche und eingeprägte Erinnerungen an frühere Leben vorstoßen.
Der Autor hat die Gabe, in der Aura, speziell der kausalen Dimension, wie in einer Datenbank zu lesen: auf einer milchigen Leinwand zeigt sich für ihn ein Film mit den Schlüsselszenen der Vergangenheit. Aus mehr als 25-jähriger Praxis wählt er anschauliche Beispiele aus und überzeugt nicht nur durch reiche Erfahrung und Kompetenz, sondern auch durch Verantwortlichkeit und Integrität. Eindrücklich warnt er vor einem auf Neugier basierenden Reinkarnationstourismus und rein theoretischem Interesse.
Letztlich ist es seine Botschaft, im Gesetz des Karma keine kausale Schuld oder Bestrafung zu sehen, sondern einsichtige Bewusstwerdung und Aussöhnung mit dem Gepäck auf unserem Weg – die Falten der Seele wollen geglättet werden. Die Arbeit von Daniel Givaudan hat sich für viele Menschen als Segen erwiesen. Danke Daniel, dass du dein tiefes Verstehen mit uns teilst.

Druckversion


Habe ich genug geliebt?

Thomas Young, Willkommen im Herzen, Integral Verlag


Habe ich wirklich genug geliebt? Wie würden wir wohl diese Frage beantworten, wenn wir auf unser Leben zurückschauen? Und würde ein eventuelles Nein oder eine Verunsicherung nicht die Tragik eines nicht voll gelebten Lebens offenbaren? Wir finden erst zu Seelenfrieden und einem erfüllten Leben, wenn wir wahrhaft im Herzen angekommen sind, dann hat die liebe Seele ruh...!
Auf die wesentliche Frage, wie wir in den Raum des Herzens kommen und so unser Leben gestalten, gibt der Deutsche Thomas Young verschiedene sinnvolle Antworten. An Beispielen berührender eigener Erfahrung, aufschlussreicher Träume, bedeutender Begegnungen und bewegender Seminararbeit schildert er einen gangbaren Weg ins Herz – angenehm konkret und nachvollziehbar. Es wird deutlich bei der Lektüre, wie sehr ihm diese Arbeit selbst am Herzen liegt und er seinen Weg mit großer Hingabe und Kompetenz geht.


Druckversion


Das Ende der Halbherzigkeit

Janet und Chris Attwood, Passion Test, Kamphausen Verlag


Entdecken Sie Ihre Leidenschaft! Oh je, sagen Sie jetzt vielleicht, schon wieder! Unter der Vielzahl ähnlicher Titel (im Schlepptau von The secret) ist dieses eine wahre Wohltat - wenngleich typisch amerikanisch, soviel sei gewarnt. Die leidenschaftliche Begeisterung der Autoren ist deutlich spürbar und inspirierend. Auch eine tiefe, ernsthafte Suche nach spiritueller Wahrheit und einem auf diesen Werten begründeten Leben wird sichtbar. Die eigenen Erlebnisse der Autoren ziehen sich wie ein roter Faden durch das Buch, sehr spannend und erhellend! Das Buch lädt auf konkrete und ermutigende Weise dazu ein, das, was wir leidenschaftlich lieben, in unserem Leben auch zu manifestieren. Dabei geht es nicht um oberflächliche, affirmative Wunscherfüllung, sondern um eine tiefe innere Arbeit, z.B. am Selbstwertgefühl. Um überhaupt herauszufinden, was wir wirklich von Herzen wollen, wofür unser inneres Feuer brennt, haben die Autoren den „Passion Test“ entwickelt, ein praktikables und wunderbares Werkzeug (ich habe es selbst ausgetestet –super!) Dieser Test bringt die Klarheit wie ein Spiegel, in den wir schauen, um uns selbst zu erkennen und das, was uns wirklich etwas bedeutet.
Im zweiten Teil des Buches gibt es aufschlussreiche und anregende Interviews. Nur schade, dass doch viele der Erfolgsgeschichten auf der materiellen Ebene angesiedelt sind, auch wenn deutlich wird, dass finanzieller Erfolg nicht das gelbe vom Ei ist. Klar, wissen wir doch! Muss denn wirklich jeder im Rampenlicht der Öffentlichkeit stehen und ein VIP oder Manager sein, um leidenschaftlich und sinnvoll zu leben? Doch typisch Amiland!? Oder managen wir alle ein großes und großartiges Unternehmen – unser ganz eigenes Leben? Dieses Buch wird mehr Klarheit und Erfüllung bringen – falls Sie es beherzigen! Lesen allein tut es nicht!


Druckversion


Heilen mit Qualitäten

Manuel Schoch, Dein wahres Potenzial, AT-Verlag, 17,90


So lautet der ursprüngliche Titel des zweiten Buches zum Thema „Time Therapie“. Er hätte besser gepasst, da er deutlicher macht, worum es Manuel Schoch geht. Denn er konzentriert sich in seiner Arbeit weniger auf die Schwächen, die vergangenen Erfahrungen, die persönliche Geschichte, vielmehr auf die Perspektiven, die in den Qualitäten liegen. Manuel Schoch ist ein Wanderer zwischen den Welten, er verbindet Philosophie, Therapie, Heilung, östliche und westliche Spiritualität zu einem ganz eigenen Ansatz. Die Latte hängt hoch, intellektuell anspruchsvoll, klug und weise zugleich - einfach verdaulich ist dieses Futter nicht! Der große Erfahrungsschatz des Autors wird wenig durch anschauliche Beispiele untermauert, er gibt uns ein Konzentrat, die Summe seiner Einsichten. Verständlich zwar durch immerkehrende Wiederholungen, durch Beleuchtung von verschiedenen Seiten. So kann allmählich ein „wissendes Feld“ im Leser entstehen – falls man sich dafür öffnet und nicht in Diskurse verfällt. Die Erkenntnisse des Autors sind buchstäblich spürbar, schon deshalb habe ich dieses Buch gerne zur Hand genommen – der Raum der Qualitäten, diese besondere, unerklärliche Atmosphäre, um die sich alles dreht, wird immer erfahrbarer beim Lesen – ein Energiefeld entsteht! Dieser Prozess hat mich fasziniert. Ob das jedem Leser so geht, kann ich nicht wissen. Lohnenswert ist die Lektüre sicherlich!

Druckversion


Kreativität befreien – intuitiv malen!

Arno Stern, Das Malspiel und die natürliche Spur, Drachenverlag 22,50
Michele Cassou, Point Zero – entfesselte Kreativität, Aurum-Verlag, 19,50
Christine Bolam, Kreativität ... die Kunst, im Fluss zu sein, Aurum-Verlag, 12,80


Drei Bücher zu einem großen Thema, drei inspirierende Bücher mit unterschiedlichem Schwerpunkt, dreimal sehr empfehlenswert!
Arno Stern ist gewissermaßen der „Gründervater“ einer durchaus revolutionären Betrachtungsweise von Kreativität und Kunst - zumal er sich gegen den allgemeinen Kunstbegriff seiner Zeit wendet. Als Arno Stern 1946 Kriegswaisen in einem Pariser Kinderheim mit großem Erfolg malen lässt, wird ihm schnell bewusst, dass die ganz einzigartige kindliche Spur auf dem Blatt sich viel besser ohne Belehrung, Einmischung und Interpretation entfalten kann und auch nicht als „Kinderkunst“ bezeichnet werden sollte. Denn die kreativen Äußerungen der Kinder waren nicht für einen Empfänger bestimmt. Der freie Malort und die natürliche Malspur, die er Formulation nennt, waren geboren. Arno Stern, dem die Freiheit und Spontaneität der Kinder sehr am Herzen lagen, sieht sich mehr als Dienender und nicht als Lehrender, auch nicht als Psychologe. Zu den hingebungsvoll malenden Kindern gesellten sich bald auch Erwachsene, die Freude am spontanen schöpferischen Ausdruck jenseits von Bewertung und Begabung fanden – unter Ihnen Michele Cassou.

Begründet Arno Stern Malort, Malspiel und Formulation, steht Michele Cassou für die Point Zero Malerei: ein intensiver Weg zur befreienden und befreiten Ausdrucksfähigkeit wird hier beschrieben. Sie führt die bahnbrechende Arbeit von Arno Stern bald in eine andere Richtung. „Point Zero“, mit Bildern reichlich ausgestattet, verdeutlicht tiefgehend Anliegen und Lebenswerk einer passionierten Künstlerin. Im Laufe der Jahre hat sie eine Methode entdeckt und begründet, im Malprozess den inneren Blockierungen – von ihr Drachen genannt - zu begegnen und mithilfe einer speziellen Fragetechnik zu überwinden. Auch hier geht es nicht um Kunst und Öffentlichkeit, nicht um Urteile, Kritik, Technik, Analyse, Erklärung, Bedeutung... es geht um viel mehr: um die Entdeckung der Quelle authentischer Kreativität und wahrhaftiger Intuition – um den Nullpunkt, den Seinszustand jenseits bewertender Dualität und Kontrolle durch den Verstand! Michele Cassou ist für mich eine Pionierin, sie schlägt die Brücke zwischen Kreativität und Spiritualität, sehr konkret, herausfordernd und leidenschaftlich. Wer bei der Lektüre nicht Lust bekommt, selbst zum Pinsel zu greifen, für den ist der schöpferische Funke nicht übergesprungen - für mich ist er es!

Und wohl auch für Christine Bolam, der Übersetzerin von Michele Cassou. Inzwischen hat sie selbst ein Buch darüber geschrieben, sehr anschaulich und besonders als Einführung zu empfehlen. Sie macht Mut, sich dem natürlichen Fluss der Kreativität wieder anzuvertrauen, die eigene schöpferische Natur zu entdecken und aus dieser Quelle das Leben zu gestalten – mit und ohne Pinsel! Und so klar und einfühlsam wie sie dieses Buch geschrieben hat, so begleitet sie auch die Menschen in ihren Kursen – ich war als Teilnehmerin dabei! Über meine eigenen Erfahrungen, die gleichzeitig als Einführung in das Point-Zero-Malen geschrieben sind, können Sie auf der Internetseite von connect (Wirkstatt-Texte) mehr erfahren. Vielleicht bekommen Sie ja auch Lust, Christine Bolam persönlich kennen zu lernen – sie kommt im Januar nach Göttingen, um bei connect einen Vortrag mit anschließenden Kurs über “Kreativität, die Kunst, im Fluss zu sein“ zu halten.



Druckversion


Tuschespuren – Spuren Schwarz auf Weiß

Shepherd Katharina, Zen in der Kunst der Tuschmalerei, Theseus Verlag, 17.95€;
Shepherd Katharina, Handbuch der fernöstlichen Tuschmalerei, Theseus Verlag, 24.95€


Katharina Shepherd, die jahrelang in Japan lebte und bei namhaften Meistern Zen und Tuschmalerei übte, hat zwei inspirierende Bücher über den Tuscheweg Sumi-e geschrieben, beide anschaulich bebildert, erschienen bei Theseus. Sie ist vertraut mit der Materie, es ist Teil ihres Lebens, das spürt man mit jedem Wort. „Zen in der Kunst der Tuschmalerei“ verdeutlicht den Zusammenhang zwischen dem Zen-Geist und dem Tuscheweg. Es geht der Frage nach, inwiefern sich Sumi-e einreiht in die traditionellen Zen-Künste wie der Haiku-Dichtung, dem Teeweg, Raku ... Das „Handbuch der fernöstlichen Tuschmalerei“ gibt v.a. praktische und sehr verständliche Anleitungen für alle, die den Pinsel selbst in die Hand nehmen wollen. Und das wollte ich nach der Lektüre dieser beiden Bücher unbedingt! Bei meinen ersten Versuchen habe ich recht schnell bemerkt, dass das richtige Material ausschlaggebend für das Ergebnis ist, ebenso die geeignete Umgebung. Da mich zudem die Verbindung von Spiritualität und Kreativität seit langem fasziniert, habe ich mich kurzentschlossen zu einem Seminar bei Katharina Shepherd angemeldet. Es fand erfreulicherweise im Benediktushof bei Würzburg statt, der unter der Leitung von Wiligis Jäger steht: der absolut passende Platz! Kann ein Buch mehr erreichen, als uns zum Handeln zu motivieren? So konnte ich unter der einfühlsamen Leitung von Katharina meine ersten Erfahrungen sammeln und bald erkennen, dass der Geisteszustand von Absichtslosigkeit und Nicht-Tun da sichtbar wird, wo mit Gelassenheit, Hingabe und Selbstvergessenheit Tuschespuren entstehen. Gedanken lösen sich auf in tiefer Stille und konzentrierter Aufmerksamkeit. Das Anreiben der Tusche auf dem Reibstein hilft, die eigene Mitte zu erspüren und den Atem fließen zu lassen – eine meditative Vorbereitung. Dieser hochsensible Pinsel braucht meine völlige Hinwendung und Sammlung, denn er reagiert sofort – wie ein Pendel, das jeden Gedankenimpuls überträgt. Jeder Pinselstrich ist ein schonungsloser Spiegel meines momentanen Geisteszustands, aber auch der fehlenden Technik, denn die braucht es bei Sumi-e: bin ich in der Mitte, achtsam und gelassen gleichzeitig, bin ich zu langsam, zögernd, bedächtig oder zu schnell, automatisch, ungeduldig – sofort präsentiert sich das Resultat Schwarz auf Weiß, nicht korrigierbar. So wie im Leben auch: das, was geschehen ist, kann nicht wieder rückgängig gemacht werden, keine Entfernungstaste löscht einen verpatzten Pinselstrich vom Blatt. Der Tuscheweg macht ehrlich! Sich anstrengen, nicht ganz bei der Sache sein, es besonders gut machen wollen usw. – ich kenne diese Verhaltensweisen aus meinem Alltag. Sie funktionieren nicht, und das ist gut so! Hin und wieder entsteht ein Bild, das lebendige Ruhe ausstrahlt, in dem ich mich wiederfinde. Mir gefällt die schlichte Einfachheit, nichts Besonderes und schon gar nicht vollkommen. Ich messe mich nicht mit den geübten Zen-Meistern, bei denen jeder Pinselstrich sitzt und mehr aussagt als hundert Worte. Auch ist mir die Technik nicht vertraut genug, und so braucht es schlichtweg Übung, Übung, Übung – wie jeder Weg! Für mich ist dieser Tuscheweg aktive Meditation, hier drückt sich der Zen-Geist auf kreative Weise aus, im Tun. Und jeder Weg führt ins Handeln, ins Leben: Gegenwärtigsein im Tun! Klingt einfach, ist es aber nicht, nicht mit dem Pinsel in der Hand! Egal, ob ich in alter Tradition Bambus und Gräser male oder dem Pinsel freien Lauf lasse und experimentiere, ich schaue immer in meinen eigenen Geist. Ich erkenne, dass die schöpferische Kraft aus der Stille kommt, jenseits von Wollen und Urteilen. Mich versenkend in jeden Pinselstrich werde ich der Stille und Schönheit mehr und mehr gewahr, fühle mich reich beschenkt. Der Pinsel, die Tusche, meine Hand – alles wird eins im zeitlosen Fliessen. Manchmal ist es einfach! Und so bin ich verwundert, mich im nächsten Augenblick abgelenkt und unzufrieden zu erfahren: Wechselbäder in Schwarz/Weiß, Spuren Schwarz auf Weiß! Und so ziehe ich denn meine Kreise...

Gabriele Schmid
Eine Teilnehmerin hat am Ende des Kurses ihre Erfahrung zu treffenden Worten verdichtet: Sumi-e
Im Schauen erkennen, Tiefe entdecken ...
Vom Lauschen ins Tun sich erwecken ...
Und dann?!
Einfach malen mit der Klangfarbe der Stille:
Schwarz
Verbunden mit dem Urgrund
Einfach malend ganz da sein
Gesammelt in diesem einen Ton:
Schwarz
fließt die Lebendigkeit aus der Stille
in die Fülle im Jetzt

(Gabriele Maria Scheurer)



Druckversion


Wenn einer eine Reise tut ...

Christian Siry, Traum und Erwachen, Koha-Verlag


er hat viel Wundersames erlebt und kann wunderbar darüber berichten, der junge Christian Siry: bei soviel Wunder kann es nur um den legendären Jakobsweg nach Santiago de Compostella gehen, der immer mehr Reisende in seinen Bann zieht. So erfrischend unverbraucht, ehrlich und tiefsinnig erzählt der Autor von seinen Erfahrungen, dass man schon bald selber mit auf einer inneren wie äußeren Reise ist, auf der Licht und Schatten, Engel und Dämonen allgegenwärtig sind. Doch den Mut für das Abenteuer, sich im Außen spiegeln zu lassen, sich in eine tiefere Wirklichkeit der Seele führen zu lassen, den muss wohl jeder selber aufbringen. Man mag das Buch dieses erwachenden Träumers gar nicht mehr weglegen, so poetisch, so leicht(füßig) und doch erkenntnisreich fließt dieser Bericht dahin, dass man sich letzten Endes selber fragt: wach ich oder träum ich?

Druckversion


Das Leben ist Kampf

Michael Czaykowski, die menschliche Matrix, Windpferd-Verlag


Einen hohen Anspruch hat der Autor an sich selbst und seine Leser: die Allgegenwärtigkeit des Kampfes im kollektiven wie individuellem Bewusstsein und damit in der energetischen Matrix des Menschen zu deuten, zu verstehen und zu überwinden. Ausgehend von jahrelanger Erfahrung in den Kampfsportarten Karate und Aikido, verbunden mit „Innerer Arbeit“, beschreibt er ausführlich und nachvollziehbar die Wirkungsweise automatisierter Reaktionen und somit subjektiver Wirklichkeiten. Er macht konkrete Übungsvorschläge, um diese einengenden Muster zu verwandeln und zu objektivieren. Wer in diesen Angeboten hilfreiche Hinweise und nicht der Weisheit letzten Schluss sieht, zieht sicher Nutzen aus diesem Buch. Auch wenn seine Lösungsvorschläge hinter dem Anspruch (Überwindung vergangener Prägungen) zurückbleiben, helfen die tiefgründigen Erkenntnisse des Autors allemal, sich in seinen Reaktionen besser zu verstehen – und das ist ja schon was! Also keine leichte Kost, doch ein Verdauungsversuch lohnt sich!

Druckversion